Wertschätzung und Anerkennung motivieren
Wie können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Firma besser motiviert werden? Das Rezept ist einfach: Besser Motivation bedeutet auch bessere Zusammenarbeit, bessere Kontaktqualität zu Kunden und Lieferanten. Und das Ganze ergibt im Endeffekt (meistens) mehr Umsatz. Beteiligt an diesem Rezept sind die Ziele der Firmen und Angestellte.
Arbeitsorte, Probleme und Fragen verschmelzen sich
Im Kanton Zürich ist die Zahl der Einpersonenhaushalte seit 1970 bis 2000 sprunghaft angestiegen, nämlich von rund 85'000 auf 224'000. Alleinlebende Personen haben in allen Altersgruppen zugenommen; am deutlichsten sind ihre Zahl und ihr Anteil bei ledigen Männern und Frauen unter 40 Jahren. Junge Menschen leben nicht nur öfter allein, sondern schieben auch den Zeitpunkt der Familiengründung immer länger hinaus. (Quelle: ji.zh.ch). Diese Entwicklung hat zur Folge, dass die sozialen Beziehungen auch vermehrt am Arbeitsplatz ausgelebt werden, und dort auch Fragen und Probleme aus dem persönlichen Beziehungsumfeld diskutiert werden, was früher mehr in den Familien der Fall war. Umgekehrt wird aufgrund des hohen Leistungsdrucks auch die Firma "nach Hause" genommen und dort wird dann oft an Projekten weiter gearbeitet.
Psychischer Druck am Arbeitsplatz nimmt zu
Eine Unternehmung hat in erster Linie ein Ziel möglichst wirtschaftlich zu arbeiten und einen Gewinn zu erzielen. Aus diesem Grund wird auch eine vertraglich definierte Leistung erwartet, woraus auch ein gewisser Leistungsdruck entsteht. Gemäss einem Artikel in evangelisch.de "nimmt der psychische Druck am Arbeitsplatz in Deutschland drastisch zu. In 84 Prozent der deutschen Betriebe arbeiten Angestellte unter Dauerstress. Schuld sind unter anderem auch neue Technologien, Rationalisierung und Flexibilisierung betrieblicher Prozesse sowie extremer Zeit- und Leistungsdruck prägen den Arbeitsalltag. Handy, Internet und E-Mail ermöglichen ständige Verfügbarkeit und transportieren die Ansprüche des Jobs bis ins Privatleben."
Massnahmen: Anerkennung und Wertschätzung = mehr Motivation
Unter diesen Bedingungen sollen zum einen der nötige Umsatz erzielt werden und zum anderen die Mitarbeiter ihre geforderte Leistung erbringen können. Spannungsfelder, die nicht einfach und oftmals auch nicht von heute auf morgen gelöst werden können. Eine mittelfristig wirksame Möglichkeit bildet die Mitarbeitermotivation. Mitarbeiter sind und bleiben das höchste Gut einer Unternehmung. Sie haben ein Anrecht auf Anerkennung und Wertschätzung ihrer Leistung, auf faire Arbeitsbedingungen und eine ebenso faire Entlohnung. Motivierte Mitarbeiter bleiben länger in der gleichen Firma. Sie setzen freiwillig mehr Energien frei und sind auch in der Freizeit eine Art positiver Werbeträger, was letztendlich die beste Werbung für eine Firma ist. Mitarbeitermotivation kann durch einen externen Coach gefördert werden. Dadurch wird Betriebsblindheit verhindert und der Firmeninhaber oder die Führungsverantwortlichen können aus dem externen Feedback wichtige Erkenntnisse für die Mitarbeiterführung für die Zukunft erschliessen. Selbstkritik ist immer gut, sie legt die Basis für eine langfristige Zukunft der Unternehmung.
© Webseiten-Tipps.ch - 10.3.2010
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