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Das Jahr 2009 hat viele Menschen in finanzieller Sicht, in die Realität zurückgeholt. Wer auf einen lukrativen Gewinn bei Börse und Sparbüchlein spekuliert hat, wurde leider eines besseren gelehrt. Der zum Teil fahrlässige Umgang mit Geld und Spekulation von früheren Jahren, hat sich als Alptraum entpuppt. Doch wie geht es weiter und was kann aus der Finanzkrise gelernt werden? Nachstehend ein paar Tipps.
1. Sie sollten das Geld bestimmen und nicht das Geld Sie. Was brauchen Sie wirklich zum Leben und was ist nicht zwingend notwendig. Eine einfache Auflistung der wichtigsten Ausgabepunkte schafft eine Übersicht.
2. Ein externer Finanzberater kann helfen, die Auflistung der einzelnen Ausgabepunkte richtig zu interpretieren. Er/sie weiss wie die richtigen Fragen lauten. Im Falle einer externer privaten Finanzberatung ist es wichtig, einen seriösen Berater beizuziehen. Es geht im Falle der Finanzen um langfristig existenzielle Fragen, wie die 3. Säule, der Wert des Hauses, Ausbildungen etc.
3. Haben Sie Lebensziele? Kurzfristige und langfristige? Lebensziele sollten im Finanzkonzept unbedingt vorkommen. Sonst werden sie nicht erreicht. Der Alltag lässt uns Menschen vielfach zu kurzfristig denken. Dabei sind die langfristigen Möglichkeiten und Ziele viel wichtiger.
4. Nicht der grösste Profit ist der grösste Gewinn. Ein grosser Profit muss zuerst erwirtschaftet werden - und der Verdacht, dass je grösser der Profit ist, auch das Risiko am grössten ist, darf nicht vergessen werden. Geld- anlagen mit vernünftigen Zinsen, sind in der Regel auch vernünftig erwirt- schaftet worden, weil der Anbieter die Verantwortung gegenüber Firma und Kunden auch wahrnimmt und nicht mit überrissenen Konditionen ahnungs- lose Kunden anlockt.
5. Auch Erbschaften müssen gut geklärt sein. Wenn es um Geld erben und vererben geht, dann lohnt es sich, möglichst wenig dem Zufall zu überlassen. So können Streit um Erbschaften, die leider nicht selten sind, wenigstens eingegrenzt werden.
6. Sich nur auf die AHV und die gesetzliche Pensionskasse zu verlassen, ist nicht empfehlenswert. Die Schlagzeilen aus den Zeitungen zeigen, die 3 Säule und eigenes Erspartes sind sehr empfehlenswert.
7. Man kann mit Geld vieles retten, aber leider nicht immer alles verhindern. Geld bietet Sicherheiten - und das ist auch gut so. Aber mit Geld können keine Krankheiten am Ausbruch verhindert werden, aber die Behandlung kann finanziert werden. Finanzen verhindern nicht den Tod, können aber auch das Leben mit all seinen wunderschönen Facetten verhindern. Das ist dann der Fall, wenn Geld statt der Geist regiert.
© Webseiten-Tipps.ch (ar)- 7. Januar 2010
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